Durch Krafttraining abnehmen

„Wenn ich abnehmen möchte, mache ich am besten Ausdauertraining.“ Dieser Satz hat sich stark in unseren Köpfen verfestigt, ist aber so nicht korrekt. Du kannst auch durch Krafttraining abnehmen, und zwar sehr gut! Natürlich erreichst Du durch Ausdauertraining eine hohe Fettverbrennung. Dafür musst Du dann aber eine Weile aktiv sein. Ein positiver Nebeneffekt des Ausdauertrainings ist natürlich auch das Stärken Deines Herz-Kreislauf-Systems, das Dir wiederum einen ökonomischeren Sauerstofftransport, ein gut versorgtes Gehirn und ein leistungsfähigeres Herz bringt. Trainierst Du aber ausschließlich Deine Ausdauer, vernachlässigst Du das gezielte Training Deiner Skelettmuskulatur.

Starke, gut trainierte Muskeln enthalten mehr Mitochondrien, die dafür sorgen, dass generell und sogar im Ruhezustand, mehr Kalorien verbrannt werden. So kannst Du besser abnehmen und Dich grundsätzlich vor einer Gewichtszunahme schützen. Durch Krafttraining erhöht sich Dein Grundumsatz, also die Menge an Energie, die Dein Körper auch im Ruhezustand verbraucht. Und: Effektives Krafttraining sorgt außerdem für einen Nachbrenn-Effekt von bis zu 48 Stunden!

Ausdauer- und Krafttraining kombinieren

Wenn Fettabbau durch Krafttraining, dann richtig:

Wer ohne Sport, also nur in Form von zum Beispiel Crash Diäten viel Gewicht verliert, baut in erster Linie Wasser und Muskeln hab. Dies führt zwar zu einem gewünschten Gewichtsverlust, nicht aber zu einer schönen Figur und guter Energie. Diese Form der Gewichtsreduktion hält außerdem nicht lange an und ist weder gesund noch effektiv. Zu einem runden, ausgewogenen Training gehört sowohl das Ausdauertraining, Krafttraining als auch die Entspannung und das Stretching. Wichtig dabei ist es, die Reihenfolge zu beachten: „Kraft vor Ausdauer“ ist hier die Devise. Würdest Du erst Deine Ausdauer und im Anschluss Deine Kraft trainieren, würde dies bedeuten, dass Dein Körper zum Zeitpunkt des Krafttrainings bereits ermüdet ist, Deine Konzentration nachlässt und die Gefahr einer Verletzung wächst. Darüber hinaus braucht der Körper während des Krafttrainings bereits Deine Kohlenhydratspeicher auf, so dass im anschließenden Ausdauertraining die Fettspeicher angezapft werden. Die Reihenfolge ist also entscheidend für den Fettabbau. Innerhalb des Krafttrainings ist es sinnvoll, erst die großen, dann die kleinen Muskelgruppen zu trainieren, weil die kleinen oft als Helfermuskeln bei Bewegungen der großen Muskelgruppen im Einsatz sind und sonst schon zu schwach wären. Der Gewichtsverlust kommt dann ganz von allein, insbesondere, wenn Du Dein Training regelmäßig absolvierst und auf eine vielseitige und gesunde Ernährung achtest.

Nach dem Training

Deinen Trainingstag beendest Du am besten mit einer Einheit des Entschleunigens und Stretchings. Damit tust Du Deinem Körper und Deiner Seele etwas Gutes, und sorgst dafür, dass Deine Muskeln durch das Training nicht verspannen und verkürzen. Regelmäßiges Dehnen erhöht außerdem die Beweglichkeit der Gelenke, stärkt die Bänder und Sehnen und kann so Verletzungen vorbeugen. Hierbei ist es wichtig, immer den beanspruchten Muskel und seinen Gegenspieler zu dehnen, um Ungleichheiten in der muskulären Belastung auszugleichen.

Fettverbrennung durch Ausdauer- und Krafttraining: wie oft soll ich trainieren?

Optimal ist es, an 3-4 Tagen in der Woche zu trainieren, damit Du Dein Ziel der Gewichtsreduktion erreichen und halten kannst. Aber auch gegen 5 Trainingseinheiten ist nichts einzuwenden, wenn die Workouts, die direkt an zwei aufeinander folgenden Tagen praktiziert werden, unterschiedliche Inhalte haben. Zwischen den Trainingstagen ist es wichtig, die Muskeln zu regenerieren und dem Körper eine Pause zu gönnen. Eine sehr gute Alternative zu einem vollgepackten Trainingstag ist auch ein Splitten Deiner Trainings- und Entspannungseinheiten über mehrere Tage. Damit ist gemeint, dass Du z.B. an einem Tag die Bein- u. Gesäßmuskeln, am Folgetag Bauch-, Rücken- u. Armmuskeln trainierst, dann einen Tag pausierst und am 4. Tag wieder mit den Beinen beginnst.

Versuche unbedingt, Deinem Körper ab und zu neue Reize zu geben, indem Du Deine Trainingsform änderst. Damit hat der Körper immer wieder neue Herausforderungen zu meistern und wird dadurch effektiver trainiert. Du kannst also eine Zeit lang das Training splitten, dann wieder eine Zeit lang auf kombinierte Bewegungsbläufe umsteigen.

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2018-05-04T10:14:54+00:00Dezember 29th, 2016|