Kokosöl – gesund oder nur im Trend?

Das Kokosöl soll schlank machen, sehr gesund sein und sogar für eine makellose Haut sorgen. Ist Kokosöl nur ein Trendprodukt oder ist es tatsächlich ein „Wunder der Natur“?

Die Kokosnuss

Die Kokosnuss, die Frucht der Kokospalme: lecker, herrlich duftend und gesund! Eine reife Kokosnuss besteht zu etwa 35% aus Kokosöl und kann sehr leicht in größeren Mengen gegessen und gut verdaut werden. Kokosnüsse stellen für viele Völker, insbesondere im Bereich der Südsee, ein Grundnahrungsmittel dar, mit dem sie schon seit ewig langer Zeit gesund und munter bleiben!

Kokosöl – das Fett der Kokosnuss

Kokosöl ist eines der natürlichsten Öle, die uns zur Verfügung stehen. Das Kokosöl wird direkt aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Es handelt sich hierbei um ein festes Fett, das bei Raumtemperatur flüssig wird und sehr hitzebeständig ist. Daher eignet sich Kokosöl hervorragend zum Braten.

Das Kokosöl hat einen sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren sind eigentlich die „ungesunden“ Fettsäuren und können zu einem erhöhten Cholesterinspiegel führen und somit ein Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall darstellen. Dennoch ist Kokosöl keineswegs gesundheitsschädigend. Bei den Fettsäuren handelt es sich nicht um die „typischen“ langkettigen Fettsäuren, sondern um mittelkettige Fettsäuren. Diese werden vom Körper anders verstoffwechselt und liefern uns sehr schnell Energie. Die im Kokosnussöl enthaltenen Fettsäuren bestehen zu ca. 50% aus Laurinsäure. Laurinsäure ist bekannt dafür, dass sie gegen Bakterien, Viren und Pilze wirkt.

Kokosöl ist also gesund, und nicht nur im Trend!

Welches Kokosöl ist am besten?

Du solltest beim Kauf des Kokosöls darauf achten, dass es qualitativ hochwertig ist. Kalt gepresstes, natives Kokosöl in Bio-Qualität weist den höchsten Anteil an Laurinsäure auf und ist daher sehr zu empfehlen.

Weitere leckere Kokosprodukte

Neben Kokosöl gibt es noch zahlreiche andere Produkte, die der Kokospalme entstammen. Dazu gehören die Kokosmilch, das Kokoswasser, Kokosmehl, Kokos-Mus und der Kokosblütenzucker. Was wird wie woraus gewonnen? Wir haben uns schlau gemacht:

Bohrst Du ein Loch in die Kokosnuss, steckst einen Strohhalm hinein und trinkst genüsslich diese wohlschmeckende Flüssigkeit, handelt es sich um das Kokoswasser. Wenn Du danach die Kokosnuss aufschlägst, das weiße Fruchtfleisch herausschabst und mit etwas warmem Wasser im Mixer pürierst, erhältst Du die Kokosmilch. Würdest Du diese Kokosmilch nun einen Tag in Ruhe stehen lassen, würde sich oben die Kokossahne absetzen.

Der Kokosblütenzucker wird wiederum aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt. Hierzu wird die Blütenknospe der Kokospalme angeschnitten. Dabei tritt der Kokosnektar aus und wird aufgekocht und entsprechend bearbeitet, so dass er kristallisiert und als Zucker gewonnen werden kann.

Kokoswasser

Kokoswasser wird aus der noch nicht zu Ende gereiften Kokosnuss gewonnen. Je jünger und unreifer die Kokosnuss ist, desto weniger Fruchtfleisch hat sie und desto mehr Wasser steckt in ihr. Das Kokoswasser ist kalorienarm, fettfrei und hat isotonische Eigenschaften. Isotonisch bedeutet, dass die Verteilung der festen und flüssigen Elemente im Getränk der Verteilung im Blut entspricht. Damit ist der Körper in der Lage, die Nährstoffe optimal aufzunehmen.

Kokosmehl

Kokosmehl ist glutenfrei, reich an Ballaststoffen, kohlenhydratarm und leicht zu verarbeiten. Kokosmehl eignet sich daher hervorragend als köstlicher Bestandteil für die gesunde Low Carb Küche.

Kokosmilch

Die Kokosmilch kann beim Abnehmen sehr gut helfen, da Kokosmilch aus dem oben beschriebenen Fruchtfleisch der Kokosnuss besteht und somit einen hohen Anteil an der gesunden Laurinsäure aufweist. Die Kokosmilch ist sehr kohlenhydratarm, schmeckt lecker und sättigt enorm.

Wichtig ist, dass Du beim Kauf darauf achtest, dass die fertige Kokosmilch nichts außer Kokosmilch und Wasser enthält. Keine Zusatzstoffe, wie zum Beispiel Zucker. Noch besser ist es, die Kokosmilch selbst herzustellen, indem Du das Fruchtfleisch der reifen Kokosnuss mit etwas warmem Wasser im Mixer pürierst.

Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker ist eine sehr empfehlenswerte Alternative zu anderen Süßungsmitteln. Der Kokosblütenzucker hat einen niedrigen glykämischen Index und verhindert dadurch Heißhungerattacken.

Der glykämische Index gibt an, wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. Daher sind Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index für unser Wohlbefinden sehr förderlich. Der Blutzuckerspiegel steigt langsam und gleichmäßig an. Hochglykämische Nahrungsmittel, wie z.B. der Haushaltszucker verursachen hingegen einen rapiden Anstieg des Blutzuckers innerhalb sehr kurzer Zeit. Kokosblütenzucker ist also auch sehr gut für Diabetiker geeignet.

Der Kokosblütenzucker schmeckt übrigens nicht nach Kokos, sondern eher nach Karamell. Und Du kannst den Kokosblütenzucker 1:1 wie braunen Zucker verwenden. Beim Kauf unbedingt auf die Reinheit achten, manche Produkte werden mit anderen Zuckersorten gestreckt.

Kokos-Mus

Kokos-Mus schmeckt traumhaft exotisch, zergeht angenehm auf der Zunge und passt hervorragend in die Low-Carb Küche. Das Kokosmus enthält alle gesunden Inhaltsstoffe, die Du schon vom Kokosöl kennst. Wichtig ist auch hier, dass es sich um Bio-Kokos-Mus ohne Zusatzstoffe handelt.

Rezepte mit Kokosöl

Hole Dir unsere leckeren Low Carb Rezepte und starte in Dein neues gesundes Leben mit viel Energie und Vitalität! Effektive Abnehmprogramme, motivierende Fitnessworkouts und Entspannungsübungen für zu Hause – das alles für nur 5,95€ monatlich. Sei dabei, wähle Dein Ziel und mache Dich jetzt fit!

2017-05-17T14:12:35+00:00 Mai 17th, 2017|