Negativer Stress – positiver Stress

Stresssymptome wie z.B. Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Nackenverspannungen, Rückenschmerzen, zitternde Hände, unruhiger Schlaf, erhöhte Reizbarkeit, vermehrte Müdigkeit, Herzrasen, erhöhter Blutdruck und Magenbeschwerden dürfen bei häufigerem oder anhaltendem Auftreten nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Zeit für sich selbst finden

Punktuelle Überlastungen steckt der Körper im Allgemeinen ohne Probleme weg. Bei andauerndem Ausschütten des Stresshormons Cortisol kann es jedoch zu Gesundheitsschäden kommen. Um dies verhindern zu können, braucht jeder Mensch Phasen der Entspannung, des „Runterkommens“ und „zu sich Kommens“. Nur so ist es möglich, seinen mentalen und auch physischen Zustand bewusst wahrzunehmen und die Ursachen aufzuspüren, um gegebenenfalls Änderungen herbeiführen zu können.

Da Jeder unterschiedlich belastbar ist, über unterschiedliche Energiereserven verfügt und auch unterschiedliche Methoden zur Regeneration praktiziert oder braucht, gibt es leider keine pauschale Empfehlung für ein angemessenes Verhältnis zwischen Aktivität/beruflichem Engagement/digitaler Welt und Erholung (z.B. Spazierengehen an frischer Luft/Wellness/Ausschlafen). Da es gesellschaftlich eher anerkannt wird, zuverlässig umfangreich zu arbeiten, anstatt seine Seele baumeln zu lassen, ist es oft erstaunlich schwer, dem sozialen Umfeld wie Partnern, Kindern, Eltern, Freunden und Kollegen sein Ruhebedürfnis zu vermitteln, ohne dadurch als nicht belastbar und schwach eingestuft zu werden.

Empfehlenswert ist also unbedingt, dass man sich im Sinne eines ausgeglichenen und gesunden Lebens häufiger Zeit für sich selbst nimmt und dies so deutlich vertritt und durchhält, wie einen wichtigen geschäftlichen Termin. Im Zeitalter der digitalen Kalender, lassen sich prima die Termine mit dem wichtigsten Menschen  im Leben, nämlich mit sich selbst, eintragen. Leider lassen sie sich genauso schnell auch verschieben oder löschen. Dies ist aus Gründen des Erholungsbedürfnisses ein absolutes „No-Go“. Sonst verliert man den Bezug zu sich und damit die Fähigkeit, Überbelastung überhaupt früh genug zu erkennen und abzuwenden, bevor man dann doch irgendwann einen Zusammenbruch erleidet.

Positiver Stress

Zu unterscheiden ist negativer Stress unbedingt vom positiven Stress. Der positive Stress hat zwar auch mit viel Aktivität, Terminen und Aufgaben zu tun, erzeugt aber im Gegensatz zum negativen Stress keine negative Energie. Der postivie Stress ist durch die intrinsische Motivation, also die innere, aus sich selbst entstehende Motivation, Freude und Glücksgefühlen gekennzeichnet.

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2017-03-28T11:16:55+00:00November 26th, 2016|