Der Jo-Jo-Effekt

Immer wieder dieser Jo-Jo-Effekt! Rauf und runter mit dem Gewicht: Warum ist es eigentlich so schwer, nach einer Diät das lang ersehnte Wunschgewicht zu halten!? Mit unseren Tipps bleibst Du auf Dauer schlank.

Was ist der Jo-Jo-Effekt und wofür ist er gut?

Der Jo-Jo-Effekt bezeichnet eine deutliche Gewichtszunahme nach einer klassischen Diät. Im schlimmsten Fall nimmst Du durch diesen Effekt sogar mehr wieder zu, als Du durch die Diät abgenommen hast.

Eine Diät besteht meist aus einer extrem verminderten Zufuhr von Energie. Dies nennt man dann eine sogenannte Reduktionsdiät. Während einer solchen Reduktionsdiät greift der Organismus auf die eigenen Energiereserven zurück. Dabei mobilisiert er zuerst die schnell verfügbaren Kohlenhydrat- und Eiweißquellen. Erst wenn die Kohlenhydratreserven aufgebraucht sind, werden die Fettpolster angegriffen und der Fettstoffwechsel (die Ketose) setzt ein. Gleichzeitig schreitet der Abbau von Eiweiß voran, so dass man an Muskelmasse verliert und der Grundumsatz sinkt. Durch die plötzlich stark verminderte Energiezufuhr bei der Reduktionsdiät werden Alarmsysteme im Körper aktiviert, die dem Körper die „Hungersnot“ signalisieren. Alle Energiesysteme werden heruntergefahren und die Fühler werden nach zusätzlicher Energie ausgestreckt. Es entsteht ein starker Heißhunger.

Das schlimmste daran ist: der Körper verlangt nach Lebensmitteln, die er auch auf „Sparflamme“ weiterverarbeiten kann, und die schnelle Energie liefern. Dies sind jedoch genau die Lebensmittel, die wir meiden wollten.

Dazu kommt ein weiterer negativer Effekt einer Diät

Die Tore zu den Fettzellen stehen in einer Diät weit offen. Sie lassen zwar einerseits Fett heraus, saugen aber, sobald es die Situation zulässt, wieder möglichst viel Fett hinein. Fett ist durch die Evolution zum Hauptenergiespeicher geworden. Reduzierst Du Deinem Körper also über einen gewissen Zeitraum drastisch seine Energiezufuhr, ist er bestrebt, seine Reserven im nächstmöglichen Augenblick schnellstmöglich wieder aufzufüllen. Dein Körper weiß ja nicht, wann die nächste „Hungersnot“ kommt.

Deshalb ist der Jo-Jo-Effekt also eine absolut natürliche und sogar lebensnotwendige Eigenschaft des Körpers. Hätten wir diesen Mechanismus nicht, wären wir bei einer tatsächlichen Hungersnot in kürzester Zeit verhungert. Das Ergebnis ist für uns aber erstmal sehr ernüchternd und demotivierend. Es entsteht der altbekannte und gefürchtete Rhythmus: hungern – abnehmen – normal essen – zunehmen.

Dem Jo-Jo-Effekt die kalte Schulter zeigen

Wir zeigen Dir, wie Du Dich motivieren und diesem Jo-Jo-Effekt aus dem Weg gehen kannst. Um den Jo-Jo-Effekt zu umgehen oder zu unterbrechen, stelle Deine Ernährung langfristig auf eine ketogene Ernährungsweise um. Hierfür solltest du maximal 50 Gramm Kohlenhydrate am Tag zu Dir nehmen, damit Dein Körper bei der Energiegewinnung an die Fettreserven geht. Zu Beginn dieser Ernährungsumstellung fühlst Du Dich eventuell schlapp oder müde. Dies ist jedoch völlig harmlos und lediglich der Umstellung der Energiegewinnung geschuldet. Ist diese Phase erst einmal überwunden und die Ketose eingetreten, bezieht der Körper nach ca. 3 – 5 Tagen seine Energie aus Ketonen statt aus Kohlenhydraten (Zucker). Ketone sind ein hervorragender Energielieferant, gewonnen aus Fettdepots, die auf längere Sicht die Gehirnfunktionen sogar verbessern. Daher fühlst Du Dich nach der anfänglichen Abgeschlagenheit sogar hochkonzentriert und geistig sowie körperlich fitter, als je zuvor.

Wie kannst Du also den Jo-Jo-Effekt vermeiden:

  • Mache keine Diät, sondern führe eine langfristige Low-Carb-Ernährungsumstellung durch.
  • Die Bestandteile Deiner Ernährung sollten sich wie folgt zusammensetzen:
  1. in den ersten 12 Wochen: 60 % Eiweiß, 30 % Fett (ungesättigte Fettsäuren), 10 % Kohlenhydrate
  2. Nach 12 Wochen: 50 % Eiweiß, 30 % Kohlenhydrate, 20 % Fett
  • Meide tierische Fette bzw. gesättigte Fettsäuren, wie z.B. Wurst, Fleisch und fette Milchprodukte (Sahne, Butter, Schmalz) sowie gehärte gehärtete Fette (Kartoffelchips).
  • Trainiere 3 mal pro Woche, damit Du zusätzlich Fett verbrennst und die Muskeln gestärkt werden. Dies solltest du nicht nur kurzfristig tun, um Gewicht zu verlieren, sondern langfristig in Deinen Alltag integrieren.
  • Reduziere den Alkoholkonsum, da Alkohol eine hohe Menge an Kohlenhydraten enthält.
  • Hungere bitte nicht! Nimm 3 – 5 Mahlzeiten zu Dir, damit Du den Insulinspiegel (Blutzucker) niedrig hältst und keine Hungerattacken bekommst.

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2018-01-28T15:13:26+00:00Januar 28th, 2018|