Zucker – Auswirkungen auf den Körper

Viele Menschen essen viel zu viel Zucker. Zu viele Kohlenhydrate, insbesondere schnell verfügbare, machen nicht nur dick, sondern schädigen das Herz und legen den Grundstein für viele Erkrankungen. Schnell verfügbare Kohlenhydrate wie Haushaltszucker sorgen für einen schnellen Anstieg des Blutzucker- und Insulinspiegels und verursachen Heißhunger. Aus diesem Teufelskreis kommt man nur schwer wieder heraus.

Zucker nur in Maßen

„Zucker ist Nahrung fürs Gehirn“, das erzählten unsere Eltern und Großeltern – und bis heute sitzt in den meisten Köpfen fest, dass man Zucker braucht, um klar denken zu können, wach zu werden und Energie zu bekommen. In gewissem Maße stimmt diese These auch, doch wichtig hierbei ist: Welche Art von Zucker nehme ich zu mir? Und: In welchen Mengen nehme ich diesen zu mir? Die Dosis wird von den meisten Menschen in ihrer Ernährung regelmäßig überschritten. Grund dafür ist zum einen das unglaublich reizvolle Lebensmittelangebot von Fertiggerichten, schnellen Snacks und industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln. Andererseits die Fülle an Süßigkeiten, Kuchen, Eis und anderen Leckereien…und das alles ist auch noch preiswert und nahezu überall zu haben.

Zu viel Zucker kann schnell zu Übergewicht und kariösen Zähnen führen und den gefährlichen Typ-2-Diabetes auslösen. Die Folgen dieser Stoffwechselerkrankung reichen bis zu Augenschäden und Erblindung, Nierenschäden und komplettem Nierenversagen. Durch die stark eingeschränkte Durchblutung kann dies sogar zum Verlust von Gliedmaßen führen. Mögliche Erkrankungen und Schädigungen durch den Verzehr von Zucker reichen aber noch wesentlich weiter.

Zuckerarten

Erschreckend ist, dass wir oft Zucker zu uns nehmen, ohne es zu wissen. Entweder schauen wir zu selten auf die Zutatenliste der Produkte, die wir uns kaufen, oder aber wir wissen gar nicht, dass sich hinter vielen Zutaten Zucker versteckt – einfach anders deklariert, um den Verbraucher hinter das Licht zu führen und zu verschleiern, welch große Menge Zucker bei der Herstellung des jeweiligen Nahrungmittels zum Einsatz kommt.

Ob Zucker, Traubenzucker/Dextrose, Fruchtzucker, Milchzucker, Maissirup, Glukosesirup, Saccharose, Oligofruktose – das alles sind industriell hergestellte Zuckerarten. Und die Auswirkungen dieser Zuckerarten auf den Körper sind nicht anders, als beim herkömmlichen Haushaltszucker.

Was ist an Zucker so schlimm?

Zucker schwächt das Immunsystem, so haben Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten es leicht, sich zu verbreiten. Wir werden also anfällig für viele Krankheiten.

Zu den Spätfolgen eines erhöhten Zuckerkonsums zählen z.B. die Krankheiten Osteoporose, Diabetes, Herzerkrankungen, Arthritis, Asthma, Alzheimer und Multiple Sklerose. Zucker schädigt außerdem den Magen, die Leber, die Darmflora und vor allem die Zähne. Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Depressionen, Blähungen, Durchfall, Pilzbefall, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche und teils sogar Verwirrtheit…all das sind typische Anzeichen für einen zu hohen Zuckerkonsum.

Zucker macht süchtig

Eine Vielzahl an Menschen ist süchtig nach Zucker, doch kaum einer weiß es. Es ist ja „ganz normal“, Kuchen zu essen, Appetit auf Schokolade zu haben und Süßes zu trinken. Aber das alles sollte unbedingt eine Ausnahme darstellen!

Isst Du täglich Süßigkeiten? Stehen im Büro Schokoriegel und Kekse bereit? Trinkst Du nur gesüßte Getränke? Schmeckt Dir Tee oder Kaffee nur mit Zucker? Hast Du manchmal Heißhungerattacken? Brauchst Du nach dem herzhaften Essen etwas Süßes zum Abschluss? Belohnst Du Dich mit Süßem, wenn Du eine gute Tat vollbracht hast?

All das sind Anregungen zum Nachdenken und können deutliche Anzeichen für eine Zuckersucht sein.

Zuckeralternativen

Wenn Du Dich nun entschieden hast, auf Zucker zu verzichten, sollte eine Alternative her.

Frische Früchte oder ein leckerer Smoothie können den Hunger auf Süßes schnell stillen. Wenn Du es gewohnt bist, Deinen Kaffee oder Tee mit Zucker zu süßen, empfehlen wir Dir, auf Xylit, Stevia oder Kokosblütenzucker umzusteigen. Beschäftige Dich auch unbedingt mit den „Zutatenlisten“ Deiner häufiger gegessenen Lebensmittel. So wird Dir bewusst, wie oft Du Zucker zu Dir nimmst, ohne es vorher gewusst zu haben. Klarheit darüber gibt Dir erst die Chance, dich zukünftig gegen diese Lebensmittel und für gesündere Alternativen zu entscheiden. Aber auch bei den gesunden Alternativen empfiehlt es sich, sie in Maßen zu konsumieren. Ein Smoothie ist deutlich gesünder, wenn er nicht nur aus Obst besteht, sondern z.B. mit Feldsalat, jungen Spinatblättern oder Kokosmilch angreichert wird. Smoothies möglichst auch selbst im Mixer herstellen, weil bei gekauften Produkten meist die wertvollen Bestandteile verflogen sind und meist sehr konzentriert der Zucker übrig bleibt.

Gesunde Ernährung

Eine gesunde Ernährung kombiniert mit gezielter Bewegung beugt einer Vielzahl an körperlichen und psychischen Beschwerden vor. Dein Energielevel steigt, Dein Immunsystem wird gestärkt, Kraft und Stimmung fahren hoch und Deine Lebensqualität kommt auch auf ein  besseres Niveau. Die Großzahl aller, die sich für eine Bewegungs- und Ernährungsumstellung entscheiden, fühlen sich um viele Jahre jünger. Generell bekommt es übrigens dem Körper am Besten, wenn der Schwerpunkt der Ernährung auf Gemüse gelegt wird. Obst nur bis mittags essen und auch Getreide, wie Weizen und Roggen nur reduziert zu Dir nehmen, da auch Getreide im Endeffekt als Zucker verstoffwechselt wird. Konventionelle Brötchen und Laugenbrezeln produzieren z.B. erstaunlich viel mehr Zucker, als uns meist bewusst ist – und das sogar ohne Honig oder Marmelade.

Investiere sinnvoll in Deine Gesundheit, in Deine Lebensfreude, ernähre Dich naturbelassen, vielseitig und farbenfroh, aktiviere Deine Muskeln, Dein Herz, Deine Gelenke….und entspanne Deine Seele! Werde jetzt Mitglied bei OneClick.Fit, um all Deine Ziele erreichen zu können.

 

 

2017-03-28T11:42:53+00:00Januar 30th, 2017|